Keyword-Recherche: kuratiert, intent-basiert, entscheidungsreif
Die Keyword-Recherche ist der Einstiegspunkt jeder Zusammenarbeit. Bevor ein Wireframe entsteht oder eine Zeile Text geschrieben wird, steht fest, welche Seite für welches Keyword ranken soll – mit echten Google-Ads-Daten, geclustert nach Suchintention, mit Ziel-URL und Seitentyp für jedes Cluster.
Kuratiert, intent-basiert, trennscharf
Eine kuratierte Keyword-Recherche ist keine Tool-Liste. Der Unterschied steckt in drei Eigenschaften: Kuratiert heißt, was nicht zu deinem Angebot passt, fliegt raus – Wettbewerber-Marken, fremde Produktfamilien, Keywords ohne eindeutige Zuordnung. Intent-basiert heißt, geclustert wird nach Suchintention, nicht nach Wortähnlichkeit: „SEO Audit Kosten“ und „SEO Audit Anleitung“ sehen sich ähnlich, die eine Suche will kaufen, die andere lernen – zwei Intentionen, zwei Seiten.
Trennscharf heißt, jede eigenständige Kombination aus Intention und Thema bekommt eine eigene Seite. Kein Sammelcluster, in dem alles landet, was verwandt klingt. Das Ergebnis liegt im Vorlagen-Sheet „Keyword-Analyse“: jedes Cluster mit Suchvolumen, bestehendem Ranking aus der Google Search Console, Ziel-URL und Seitentyp. Aus diesem Sheet entstehen später Wireframes und Texte – nicht umgekehrt.
Tool-Listen liefern Daten, keine Entscheidungen
Ein Export aus Ahrefs oder Semrush sieht nach Arbeit aus, beantwortet aber keine einzige Frage: Welche Seite baust du? Für wen? In welcher Reihenfolge?
Volumen ohne Intention
Ein Keyword mit hohem Volumen und falscher Intention ist keine Chance, sondern eine Falle. Wer für eine Suche mit „kostenlos“ eine Verkaufsseite baut, zieht Besucher an, die nie kaufen wollten.
Falsches Publikum
B2C-Keywords auf einer B2B-Seite bringen Traffic, aber keine Anfragen. Im Dashboard sieht trotzdem alles gut aus.
Kannibalisierung
Zwei Seiten zielen auf dasselbe Keyword und nehmen sich gegenseitig das Ranking – meist, weil vor dem Schreiben niemand festgelegt hat, welche URL welches Thema besitzt.
Liste statt Entscheidung
Tausende Zeilen Rohdaten sehen nach Substanz aus. Ohne Zuordnung zu einer URL und einem Seitentyp bleibt jede Zeile ein offener Arbeitsauftrag.
„Ich betreue rund 15 Kundenprojekte parallel, und der Startpunkt ist überall derselbe: erst das Sheet, dann der Text. Eine Keyword-Liste ohne Ziel-URLs ist bei mir kein Arbeitsstand, sondern Rohmaterial.“
— Viktor Pásztor, SEO-Freelancer in BerlinDer Ablauf in sieben Schritten – endet immer mit deiner Freigabe
Seeds festlegen
Aus deinen Leistungen, Produkten und Zielgruppen entstehen die Startbegriffe.
Rohdaten ziehen
Die Google-Ads-API liefert echte Suchvolumina, keine Schätzwerte aus Drittanbieter-Datenbanken. Treffer werden erneut als Seeds verwendet, bis nichts Neues mehr kommt.
Nach Intention clustern
Transaktional, kommerziell, informational oder lokal – erst danach wird nach Thema sortiert.
B2B, B2C und Produktfamilien prüfen
Verkauft dein Shop an Firmen, fliegen Heimwerker-Keywords raus. Verwandte, aber fremde Produkte ebenso.
Mit Search Console und CMS abgleichen
Was rankt bereits, welche URLs existieren? Bestehende Seiten werden gehalten oder überarbeitet, nicht blind ersetzt.
Ziel-URL und Seitentyp zuordnen
Jedes Cluster bekommt genau eine URL. Kannibalisierung wird markiert, bevor sie Texte kostet.
Freigabe
Das fertige Sheet liegt in deinem Ordner. Du kommentierst, streichst, ergänzt – und gibst frei. Ohne deine Freigabe entsteht kein Wireframe und kein Text.
Selbst / Profi / Agentur / automatisiert
| Kriterium | Selbst machen | SEO-Profi (manuell) | Agentur | So läuft es bei mir |
|---|---|---|---|---|
| Datenbasis | kostenlose Tools, oft Schätzwerte | Profi-Tools wie Ahrefs oder Semrush | Tool-Stack der Agentur | Google-Ads-API, echte Volumina |
| Clustering | nach Gefühl oder Alphabet | nach Erfahrung, von Hand | prozessabhängig, oft toolgestützt | nach Suchintention, trennscharf |
| Ziel-URL und Seitentyp je Cluster | selten | wenn beauftragt | je nach Paket | immer, Pflichtbestandteil |
| Kannibalisierungs-Prüfung | ohne Erfahrung kaum machbar | ja, kostet Stunden | meist nur im Audit | markiert, bevor geschrieben wird |
| Dein Zeitaufwand | hoch | Briefing und Abstimmung | Meetings und Abstimmungsrunden | Fragen beantworten, Sheet freigeben |
| Kosten | deine Arbeitszeit | nach Stundensatz, bei mir 100 € | je nach Agentur und Umfang | 99–399 € pro Monat, je nach Modulumfang, plus Creditnutzung nach Verbrauch |
Fünf Effekte einer sauberen Recherche
Wie viel Ranking dir eine bessere Keyword-Recherche bringt, hängt von deiner Website ab – Prozentwerte dazu erfinde ich nicht. Was das Modul liefert:
Entscheidungen statt Rohdaten
Du siehst nicht tausende Keywords, sondern eine Liste von Seiten mit klarem Auftrag.
Eine URL pro Thema
Kein Text kannibalisiert den anderen, weil die Zuordnung vor dem Schreiben feststeht.
Anschlussfähigkeit
Jede Zeile im Sheet ist der direkte Auftrag für Wireframe und Text, ohne Übersetzungsschritt dazwischen.
Nachvollziehbarkeit
Echte Google-Volumina und GSC-Rankings statt Schätzwerten. Du kannst jede Zahl prüfen.
Ein Ort für Struktur-Entscheidungen
Neue Rankings aus der Search Console fließen beim nächsten Lauf ein. Das Sheet bleibt die eine Stelle, an der über Seiten entschieden wird.
Fragen zur Keyword-Recherche
Woher kommen die Suchvolumina?
Direkt aus der Google-Ads-API – dieselben Werte, mit denen Google Anzeigenkampagnen plant. Keine Hochrechnungen aus Drittanbieter-Datenbanken.
Was passiert mit Keywords, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen?
Sie werden verworfen. Ein Sammelcluster für „passt irgendwie dazu“ erzeugt später eine Seite ohne klares Thema, und die rankt für nichts richtig.
Ich habe schon eine Keyword-Liste. Brauche ich das Modul trotzdem?
Deine Liste ist brauchbares Rohmaterial und fließt ein. Was ihr fehlt, ist genau der Teil, den das Modul leistet: Kuratierung, Clustering nach Intention und die Zuordnung von Ziel-URLs.
Was kostet das?
Das Modul ist Teil des MCP-SEO-Abos: 99 bis 399 € pro Monat plus Kredite, monatlich kündbar. Wie sich das gegenüber Betreuung und Audit einordnet, zeigt die Übersicht der SEO-Kosten.
Rückverweis auf den Pillar
Die Keyword-Recherche ist Modul eins von MCP SEO, meinem System für automatisierte SEO-Routinearbeit – jede Zusammenarbeit beginnt hier. Direkt auf der Recherche bauen zwei Nachbarmodule auf: SEO-Texte füllt die freigegebenen Cluster mit Inhalt, die interne Verlinkung verbindet die fertigen Seiten entlang der URL-Struktur aus dem Sheet.
Du willst lieber eine einmalige, tiefe Recherche mit persönlichem Workshop? Die Keyword-Recherche als manuelle Leistung deckt das ab. Was welcher Weg kostet, steht auf der Seite zu den SEO-Kosten.
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