Interne Verlinkung: automatisch geprüft, nie ungefragt geändert
Interne Links sind das einzige Ranking-Instrument, das vollständig unter deiner Kontrolle steht – kein fremder Link nötig, kein Budget für Linkaufbau. Das Modul prüft deine Verlinkung laufend gegen ein Seitenmodell statt nach Gefühl. Geändert wird erst, wenn du freigibst.
Interne Verlinkung: das einzige Ranking-Instrument in deiner eigenen Hand
Jeder Link von einer Seite deiner Website auf eine andere ist ein interner Link. Zusammen bilden diese Links das Gerüst, über das drei Dinge laufen: Besucher finden den nächsten sinnvollen Schritt, Relevanz fließt zu den Seiten, die Geld verdienen sollen, und Google versteht, wie deine Website aufgebaut ist. Google selbst nennt Links in der eigenen Dokumentation zum Crawling als einen der Hauptwege, über die neue Seiten überhaupt erst gefunden werden – fehlt der interne Link, kann selbst eine inhaltlich starke Seite unentdeckt bleiben.
Das Modul arbeitet deshalb nicht mit Stichproben, sondern mit einem vollständigen Seitenmodell. Aus deiner Keyword-Recherche, einem Live-Crawl mit Screaming Frog, deinem CMS und der Google Search Console entsteht ein Bild jeder einzelnen Seite: welche Rolle sie hat (Pillar, Cluster-Seite, Money-Page), welches Thema, welche Klicktiefe, wie viele interne Links auf sie zeigen. Erst gegen dieses Modell werden Links vorgeschlagen – kontextuell, im Fließtext, mit sprechenden Ankertexten statt generischem „Hier klicken“.
Sechs Symptome einer kaputten Linkstruktur
Diese Symptome tauchen in fast jedem Crawl auf. Jedes einzelne kostet Sichtbarkeit – einzeln unauffällig, in der Summe teuer.
Verwaiste Seiten
Die Seite existiert, ist indexierbar – aber keine andere Seite verlinkt sie aus dem Inhalt heraus. Für Google ein Anhängsel, für Besucher unsichtbar.
Zu tiefe Klickpfade
Wichtige Seiten, die erst nach vier oder fünf Klicks von der Startseite erreichbar sind, werden seltener gecrawlt und schwächer gewichtet – gerade bei größeren Websites ein anerkanntes Crawl-Budget-Thema laut Googles eigener Anleitung zum Crawl-Budget.
Links ins Leere
Interne Links auf 404-Seiten, Weiterleitungen oder Seiten mit noindex. Jeder davon verschenkt Relevanz oder führt den Besucher in eine Sackgasse.
Ein Ankertext, zwei Ziele
Derselbe Linktext zeigt auf zwei verschiedene Seiten. Google kann nicht entscheiden, welche gemeint ist – ein klassisches Kannibalisierungssignal.
Fehlende Gegenrichtung zum Pillar
Unterseiten verlinken nicht zurück auf ihre Übersichtsseite. Der thematische Zusammenhang bleibt für die Suchmaschine unsichtbar.
Überoptimierte Ankertexte
Überall exakt derselbe Keyword-Anker wirkt manipuliert. „Hier klicken“ ist das andere Extrem – es sagt niemandem etwas.
„Ich betreue rund 15 Kundenprojekte parallel, und zwei Befunde sehe ich in fast jedem Crawl: verwaiste Seiten, an die seit Jahren niemand mehr gedacht hat, und zwei Seiten, die sich mit demselben Ankertext gegenseitig das Ranking streitig machen. Beides fällt intern nie auf – bis jemand systematisch nachzählt.“
— Viktor Pásztor, SEO-FreelancerDer Ablauf in sechs Schritten – endet immer mit deiner Freigabe
Seitenmodell bauen
Keyword-Recherche, Live-Crawl, CMS und Search Console werden zusammengeführt. Jede Seite bekommt Rolle, Thema und Klicktiefe zugewiesen.
Bestand aufnehmen
Was bereits gut verlinkt ist, bleibt unangetastet. Bewertet wird gegen das Modell, nicht nach Geschmack.
Befunde sammeln
Verwaiste Seiten, zu tiefe Pfade, Links auf 404, Redirect oder noindex, doppelte Ankertexte, fehlende Gegenrichtung zum Pillar – sortiert nach Wirkung.
Linkvorschläge erstellen
Jeder Vorschlag enthält Quellseite, Zielseite, Ankertext, Position im Text und eine Begründung. Ankertexte sind sprechend und beschreiben, was den Leser erwartet.
Geplante Links verwalten
Zeigt ein Link auf eine Seite, die noch nicht existiert, wird er als geplant erfasst statt ins Leere gesetzt. Sobald das Ziel live ist, kommt er zur Vorlage.
Freigabe
Du siehst jeden Vorschlag samt Begründung und entscheidest. Ohne dein Ja wird auf der Website nichts geändert – das ist das Kernprinzip von MCP SEO, nicht nur dieses Moduls.
Selbst / Profi / Agentur / automatisiert
| Kriterium | Selbst machen | SEO-Profi (manuell) | Agentur | So läuft es bei mir |
|---|---|---|---|---|
| Datenbasis | Bauchgefühl und CMS-Suche | Crawl bei Beauftragung | Crawl, wenn das Audit ansteht | Keyword-Recherche, Live-Crawl, CMS und GSC in einem Seitenmodell |
| Verwaiste Seiten und tote Linkziele | Fallen selten auf | Werden im Audit gefunden | Werden im Auditturnus gefunden | Werden laufend erkannt und gemeldet |
| Ankertexte | „Hier klicken“ schleicht sich ein | Sauber, Erfahrungssache | Abhängig vom Bearbeiter | Sprechend, geprüft auf Doppelvergabe und Überoptimierung |
| Frequenz | Wenn gerade Zeit ist | Punktuell je Auftrag | Im Turnus des Vertrags | Bei jedem neuen Text und laufend im Bestand |
| Kontrolle | Volle Kontrolle, volle Arbeit | Abstimmung je Auftrag | Reporting, oft nachgelagert | Jeder Link wartet auf deine Freigabe |
| Kosten | Deine Zeit | Stundensatz, bei mir 100 € | Meist Teil eines Monatsretainers | 99–399 € pro Monat, je nach Modulumfang, plus Creditnutzung nach Verbrauch |
Vier Regeln, die dauerhaft eingehalten werden
Wie viel Ranking dir bessere interne Verlinkung bringt, hängt von deiner Website ab – Prozentwerte dazu erfinde ich nicht. Was das Modul liefert, sind Regeln:
≤ 3 Klicks
von der Startseite zu jeder wichtigen Seite
≥ 2 Links
kontextuell auf jede indexierbare Seite – Navigation und Footer zählen nicht mit
3–8 Links
pro 1.000 Wörter als Richtwert, jeder einzelne begründet
0
ungefragte Änderungen – jeder Vorschlag wartet auf deine Freigabe
Der Rest ist qualitativ, aber spürbar: Besucher landen seltener in Sackgassen, neue Seiten starten mit eingehenden Links statt verwaist, und Google sieht eine Struktur, die zu deiner Keyword-Strategie passt.
Fragen zur internen Verlinkung
Was kostet das Modul Interne Verlinkung?
Das Modul ist Teil von MCP SEO. Das System kostet 99 bis 399 € pro Monat plus Kredite nach Aufwand. Möchtest du die Verlinkung lieber manuell überarbeiten lassen, rechne ich nach Stundensatz ab: 100 €.
Ändert das System Links, ohne dass ich es merke?
Nein. Jeder Linkvorschlag liegt dir mit Ankertext, Position und Begründung zur Freigabe vor. Ohne dein Ja passiert auf der Website nichts – ausnahmslos.
Was passiert mit Links auf Seiten, die noch nicht existieren?
Sie werden als geplant erfasst: Zielthema, vorgesehene URL, Ankertext, Position im Text. Sobald die Zielseite live ist, kommt der Link zur Freigabe. Bleibt das Ziel dauerhaft aus, fliegt der Eintrag raus, statt ins Leere zu zeigen.
Garantiert mir das bessere Rankings?
Nein – und sei skeptisch bei jedem, der das verspricht. Interne Verlinkung ist ein Hebel unter mehreren. Was ich zusage, ist eine sauber geprüfte Struktur ohne verwaiste Seiten, tote Linkziele und doppelte Ankertexte.
Funktioniert das mit meinem CMS?
Das Modul arbeitet mit WordPress, Shopify, Shopware und TYPO3. Freigegebene Links werden direkt im jeweiligen System gesetzt.
Rückverweis auf den Pillar
Interne Verlinkung ist ein Modul von MCP SEO, meinem System für automatisierte SEO-Routinearbeit. Drei Nachbarmodule greifen direkt ineinander: Zeigt ein interner Link auf eine Weiterleitung oder eine gelöschte Seite, übernimmt das Modul Weiterleitungen die Bereinigung. Das OnPage-Modul hält Titles, Descriptions und Überschriften in Ordnung. Und automatisch erstellte SEO-Texte kommen von Anfang an mit fertigem Linkplan.
Du willst lieber alles manuell aus einer Hand? Die OnPage-Optimierung als manuelle Leistung deckt die Verlinkung mit ab. Was welcher Weg kostet, steht auf der Seite zu den SEO-Kosten.
Modul für dein Projekt anfragen
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